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Architekturzeichnungen und -gekritzel

Architekturzeichnungen und -gekritzel

Es ist wirklich ein interessanter Entwicklungsprozess: Siehe Gekritzel auf unseren tollen neu gemachten Architekturplänen.

Komisch wie Ideen quasi gären müssen bis sie wie in einer Blase aufpoppen.

Uns beschäftigte doch sehr lange, wie wir das Dach ausbauen. Es ist ja sehr schön, wie es ist und auch in guter Verfassung.

Uns wurde einige Male gesagt, dass es recht teuer sei, in den Dachboden zu bauen.

Aber wir hatten ja bereits ein zweites Stockwerk und zumindest der hintere Bereich kann doch komplett eine Etage aufgestockt werden.

Trotzdem klappte es mit dem Dach nicht: Um in das Dach zu bauen, müssen wir es hinten, wo es endet, anstatt es runter gehen zu lassen hoch machen.

Denn wir wollen nicht die hohen (3,34m) Wände verlieren. Christian ist ja nun mal 1,95m lang und der höchste Punkt des Daches liegt zur Zeit bei 2,16m.

Davon muss man ja noch ein paar Zentimeter abziehen, für Abdichtung des Giebels und Verlegung des Bodens.

Da das Zinndach aber nur auf der einen Seite einen Seitengiebel hat, dann den Ankerpunkt in der Mitte des Hauses, über dem zweiten Zimmer, und dann das Dach zur anderen Seite abfällt, klappte es nie, das Dach richtig auszurichten. Der Übergang funktionierte nicht.

Nun hatten Bill und ich die Lösung: Warum lange mit dem Dach rumfuckeln? Einfach weg damit! Ich konnte aber nicht ersehen wo der Ansatzpunkt Sinn macht, denn der Ankerpunkt des Daches ist nicht Plan mit den Wänden im Untergeschoss. Der Hauptbalken, von dem das Dach nach hinten abfällt, schwebt quasi über der Mitte des zweiten Zimmers.

Das sah für mich komisch aus: Sollte dieser Balken nicht vernünftig von einer Wand getragen werden? Aber auch hier gibt es eine Lösung:

Wenn wir einfach direkt von Dort in den zweiten Stock hochbauen, können wir vorgefertigte Betonpfeiler in die Außenwände, auf den Außenwänden und dann quer hinüber einbauen.

Die Wand welche direkt an das Dach anschließt kann circa einen Meter höher gezogen werden und ganz aus Glas sein.

Die Auflage ist, dass das Haus vom aktuellen Straßenbild nicht viel abweicht. Mit einer Glasfront wirkt die hohe Wand quasi durchsichtig.

Von dort fällt das Dach zum Garten hin ab und stoppt für die Terrasse, aber verläuft auf der windigen Seite weiter über das zweite Badezimmer. Die Terrasse ist eingeeckt von der Badezimmeraußenwand, damit es windgeschützter ist.

Ansonsten ist das zweite Stockwerk einfach nur Open Plan lichtdurchflutet riesengroß: Fast 70m2. Die Fenster sind zur Parkplatzseite hoch, denn da braucht man nicht rausgucken zu müssen. Aber auf der Tafelbergseite sind sie level mit dem Blickfeld, selbst im Badezimmer.

(Mir doch egal wer mich sieht, solange ich den Tafelberg sehe!) Wir können ja Fensterläden haben, die mach hochziehen kann sobald man in der Badewanne sitzt und die Aussicht genießen möchte.

Unten können wir auch wenn wir wollen, alles rausschmeißen: Alle Wände einhauen und alle Sturze weg, keine Restriktionen.

Aber wir wollen gar nicht so drastisch sein: Zwei Gäste- / Hobby- / Kinderzimmer zu haben ist auch nicht schlecht.

Die Küche jedoch kann natürlich ganz Open Plan sein. Da freue ich mich, denn da sind die Wände aber so was von krumm und schief, einfach alles weg!

Wir wissen noch nicht genau, wie die Küche verlaufen soll. Eine Idee ist, dass der Korridor bis hinten zum Garten verläuft und die Küchentheke entlang des Korridors steht, so dass man quasi im Korridor sitzt, aber das ist ja egal, denn es ist ja kein Gang mehr.

Aber die Küche ist eh Christians Gebiet, da brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Dann müssen wir noch eine Treppe irgendwo hin bauen, aber da habe ich bereits recherchiert und tolle Betontreppen gesehen.

Da wir ja Betonboden haben und eine Betonsystem verwenden um den zweiten Stock zu bauen, also auch oben Betonboden haben, ist es doch recht cool, alles aus Beton gießen zu lassen. Es gibt da tolle Finishe, mal sehen, was wir da finden.

Oder wir machen die Querbalken aus Holz, das Haus ist ja sehr schmal nur 5,5m breit und haben Holzboden.

Die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Wir sind da beide sehr flexibel aber doch auch sehr aligned was die groben Umrisse angeht.

So weit macht es immer noch Spaß, an den Plänen herumzuwerkeln. Vielleicht haben wir ja jetzt tatsächlich eine Lösung gefunden, die einfach, praktisch, günstig und auch noch stylish ist.

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